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Marc-Oliver Prinzing, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes Fuhrparkmanagement e.V. BUSINESS MOBILITY

Wie verwalte ich meinen Fuhrpark richtig

Die Manager von Fuhrparks in den Unternehmen stehen vor großen Herausforderungen. Sie müssen sich in der Zukunft mit wesentlich mehr Komponenten auseinandersetzen um die betriebliche Mobilität zu sichern.

„Fuhrparkmanager werden sich immer mehr mit generellen Themen der betrieblichen Mobilität beschäftigen müssen.“ 

Ein modernes Fuhrparkmanagementsystem ist wie ein kleiner Gott.  Es kümmert sich um die Beschaffung von Neufahrzeugen, überprüft die Bewertung der Fahrzeuge und erfasst sämtliche relevanten Daten wie Kraftstoffe, Reparatur- und Wartungsabrechnungen, Steuer, Versicherungen und auch mögliche Daten nach einem Unfall. Auch hier hält die Digitalisierung Einzug und verändert den Markt komplett.

„Die zunehmende Digitalisierung kann in der Konsequenz dazu führen, die Effizienz der Flotte zu erhöhen und den eigenen Aufwand gleichzeitig zu verringern. Vorteile ergeben sich aus passenden Problemlösungen, je nach Anforderung eines Fuhrparks“, sagt Marc-Oliver Prinzing, der Vorstandsvorsitzende des Bundesverbandes Fuhrparkmanagement e.V.. Die Verantwortlichen in den Unternehmen haben durch die neuen technischen Möglichkeiten eigentlich den totalen Überblick.„Die Fuhrparkverantwortlichen haben Zugriff auf eine Vielzahl von Daten. Diese erhalten sie von der Flottenmanagement-Software, aber natürlich auch durch neue Technologien in den Fahrzeugen selbst – Telematik ist das Stichwort. Wichtig dabei ist der rechtssichere und transparente Umgang mit allen Daten“, erklärt der Experte des Fuhrparkmanagements, Marc-Oliver Prinzing. 

Auch kleinere Unternehmen bis zu den großen DAX-Konzernen nutzen heute eine Software, um ihre Fahrzeugflotte zu steuern. Oft werden die Programme an das Unternehmen angepasst. Das bietet sinnvolle Lösungen und ermöglicht eine kostensparende Steuerung des Fuhrparkes im Unternehmen. So kann auf ganz vielen Feldern richtig Geld gespart werden.

„Allein die Steuerung des Tankverhaltens kann bei einem Fuhrpark mit 50 Fahrzeugen schnell einen fünfstelligen Euro-Betrag einsparen. Möglich wird das über Tankkarten und die Analyse optimaler Tankzeitpunkte sowie die Auswahl von Lieferant und Standort. Aber auch die für den Einsatz passende Fahrzeug- und Antriebsauswahl, ein professionelles Schadenmanagement, Auswahl alternativer Verkehrsmittel und vieles mehr kann zu erheblichen Kostenvorteilen führen“, so der Vorstandsvorsitzende des Bundesverbandes, Marc-Oliver Prinzing.

Telematik – das Stichwort beflügelt im Augenblick die gesamte Branche. Dabei ist in den Lkw auf unseren Fernstraßen der „gläserne Fahrer“ bereits seit 10 Jahren der Alltag. Heute wird diese Technik bereits in Serie in fast jedem Pkw verbaut. Doch das Problem mit den Daten ist schon jetzt ein großes Thema.

„Datenschutz- und Datensicherheit im Fuhrparkmanagement sind ein Riesenthema, das auf die Fuhrparkmanager in diesem Zusammenhang verstärkt zukommt. Er muss sicherstellen, dass die Daten nicht in die falschen Hände kommen. Stichwort Bewegungsprofile und personenbezogene Auswertungen“, bewertet Marc-Oliver Prinzing die aktuelle Debatte zum Thema.

So wird sich der Fuhrparkmanager in Zukunft wohl zu einem „Datenschutzbeauftragten“ fortbilden müssen, um bei der Verwaltung der teilweise sehr sensiblen Daten keinen Fehler zu machen.

Fakten

Fakten

Standardsoftware für die Verwaltung des Fuhrparks deckt alle Belange von der Beschaffung bis zur Verwertung der Fahrzeuge ab. Neben der Stammdatenverwaltung der Fahrzeuge und der Fahrer sind dies auch alle Bewegungsdaten (Kraftstoffe, Leasingabrechnungen, Reifen-, Reparatur- und Wartungsrechnungen, Steuer, Versicherung, Fahrzeugtermine und die Schadensakten).

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Journalist

Jörg Wernien

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