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Joachim König, Präsident des Europäischen Verbandes der Veranstaltungs- Centren e.V BUSINESS MOBILITY

Drei Fragen an Joachim König über Corporate Social Responsibility in der Veranstaltungsbranche

Herr König, warum hat Corporate Social Responsibility in der Veranstaltungsbranche so an Bedeutung gewonnen?

Im Gesamtkontext wirtschaftlicher Zusammenhänge hat CSR überall entsprechende Bedeutungszuwächse erfahren. Betroffen sind alle Themen, die etwas mit transparenter Angebots- und Preisgestaltung zu tun haben. Das Stichwort „Open Books“ spielt in der CSR eine große Rolle, ebenso die Programmgestaltung, die compliance-fähige Angebote enthalten soll.

Welche Rolle spielt Social Media?
Eine größere als je zuvor. Die Branche wird in Zukunft weiter versuchen, Social-Media-Aktivitäten für eigene Professionalisierungskonzepte umzusetzen. Eigene WhatsApp-Gruppen sind gut denkbar als geschlossene Gruppen für Veranstaltungen, für vorbereitende und begleitende Aktivitäten während eines Kongresses.

Gibt es bereits passende Apps?
Es gibt Apps, mit denen man bereits während eines Kongresses spontan in Gruppen zusammenfinden kann. Solche Open Space Veranstaltungsformate werden künftig zunehmen. Das ist ein Resultat aus der Erwartungshaltung der Tagungsteilnehmer und des demografischen Wandels – denn die „Digital Immigrants“ scheiden nach und nach aus der Arbeitswelt aus.

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Journalist

Katja Deutsch

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