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CONTENTshift: Startups einen Entwicklungsschub geben und umgekehrt etablierte Branchenunternehmen in produktiven Austausch mit Gründerinnen und Gründern setzen. MANAGEMENT

„Beschleuniger“ für frische Ideen

Ein Startup zu entwickeln in nicht leicht. Oft fehlt trotz einer guten Idee das Geld oder wichtige Kontakte. Helfen können hier so genannte Accelerator – Beschleuniger für neue Ideen.

Junge Menschen mit guten Ideen und tollen Konzepten haben es immer noch schwer in Deutschland, denn zu viele wichtige Dinge müssen bei der Gründung eines Startups bedacht werden. Damit die Ideen, Produkte und Konzepte aber nicht versanden, gibt es viele sogenannte „Accelerator“. Frei übersetzt sind das Beschleuniger, die im Rahmen eines Wettbewerbs eine Reihe von Startups auswählen und diese über einen Zeitraum von drei bis sechs Monaten fördern, trainieren, unterstützen und technische Mittel zur Verfügung stellen.

So ein Projekt ist auch „CONTENTshift“ – ein Accelerator für die besten Content Startups in Deutschland. Drei Monate werden hier Gründer, Investoren und Experten aus der Branche zusammengebracht.
„CONTENTshift hat bei seiner Premiere 2016 gezeigt, wie bereichernd der Ideen- und Gedankenaustausch zwischen Startups und etablierten Unternehmen sein kann. Aus dem Accelerator gingen zahlreiche Kooperationen hervor und zwei der Finalisten haben noch während des Programms Investoren gefunden“, beschreibt Jury-Mitglied Detlef Büttner das Programm.

Ab dem ersten April können sich die Startups aus aller Welt bewerben und zum 1. Juli sollen die Bewerber um die 10.000 Euro Preisgeld dann feststehen. „Das ist auch unser Ziel für dieses Jahr: Startups einen Entwicklungsschub geben und umgekehrt etablierte Branchenunternehmen in produktiven Austausch mit Gründerinnen und Gründern setzen“, sagt Detlef Büttner. Die beteiligten Unternehmen investieren jeweils 10.000 Euro und erhalten damit einen Platz in der Jury und direkten Kontakt zu den Startups. 

Im Laufe des Wettbewerbs werden die Startups umfassend gecoacht und von Experten beraten. Kernstück des Wettbewerbs ist ein gemeinsames Workshop-Wochenende für Jury und Startups im September. Auf der Buchmesse in Frankfurt finden die abschließenden Pitches und die Preisverleihung statt, bei der dann das Content-Startup des Jahres gekürt und mit 10.000 Euro gefördert wird.

Der Gewinner aus dem letzten Jahr ist inzwischen mit seinem Produkt am Markt. Ein Verlag aus der Jury arbeitet mit dem Gründer zusammen, seine App wurde bereits einige tausend Mal heruntergeladen. Karl-Ludwig von Wendt über den Wettbewerb im letzten Jahr: „Mitmachen! Dabei sein ist hier schon sehr viel. Auch wenn man nicht in die letzte Runde kommt, ist die Ausarbeitung für den Pitch eine sehr gute Sache. Durch den Kontakt zu den Unternehmen und die Präsentation vor den Juroren kann man viel lernen. Und dann heißt es, das Beste aus der eigenen Idee zu machen und fest an sie zu glauben.“

Wer im Bereich Content noch teilnehmen möchte, wenn das Unternehmen mehr ist als eine Idee und bereits gegründet wurde, kann sich auf der Seite www.contentshift.de bewerben. 10 Startups gelangen dann in die Vorauswahl und stellen sich am 22. Juni der Jury vor. Die Bewerbungsphase endet am
1. Juni 2017.

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Journalist

Jörg Wernien

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